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Unsere Jeannie |
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Als wir 1992 in ein eigenes Haus gezogen sind, konnte ich mir endlich den Traum erfüllen und mir wieder eine Katze holen. Das war unsere Jeannie. Ende April/Anfang Mai 1993 ist sie geboren. Ich habe ihren Geburtstag auf den 5. Mai festgelegt. Sie ist eine "reinrassige" Hauskatze, mit allem was dazugehört. Bei ihrem Einzug strotzte sie nur so vor Flöhen. Es war gar nicht so einfach die Biester loszuwerden. Noch mitten im Kampf mit den Flöhen, hat sie sich einen Eckzahn ausgeschlagen. Der wurde vom Tierarzt gezogen, war zum Glück nur ein Milchzahn. Da uns das Schicksal einer Katze als Freigänger zu ungewiss war, haben wir beschlossen unsere Jeannie nur im Haus zu halten. Nie gab es damit Probleme, sie hatte einen kleinen "Balkon", wo sie auch stundenlang gelegen hat. 1999 haben wir gebaut und unseren Garten (ca. 350 qm) katzensicher eingezäunt. Das war ein Erlebnis, das erste Mal draußen. Nun kann sie hier rein und raus, wie sie Lust hat. Vor Jeannie ist nichts sicher, sie macht alle Schränke auf, prüft den Inhalt und schmeißt dann alles raus, damit Frauchen ja keine Langeweile hat. Nachts schläft sie immer bei mir im Bett am Fußende und erinnert mich jeden morgen rechtzeitig dran, damit ich ihr Frühstück nicht vergesse. Ich habe noch nie eine Katze gehört, die so laut schnurren kann. Außerdem quakt sie wie eine Ente, wenn sie etwas will. Mit allen anderen Katzen, die so nach und nach hier eingezogen sind, hat sie sich gut arrangiert. Sie ist einfach "unsere Beste".
Im Oktober 2006 wurde bei Jeannie Diabetes festgestellt. Das war natürlich erst mal ein großer Schock für uns. Nun musste ich also jeden Tag zwei Mal Insulin spritzen und den Blutzucker messen. Internet-sei-dank habe ich die Homepage von Helga gefunden, deren Kater Clyde nun schon seit sechs Jahren wunderbar mit seiner Diabetes lebt. Hier habe ich viel gelesen und gefragt und dank der kompetenten Hilfe und Unterstützung dort, haben wir die Einstellung von Jeannie's Blutzucker sehr gut in den Griff bekommen. Seit dem 15. Januar 2007 ist sie sogar im so genannten "Honeymoon". Das bedeutet, das Jeannies Blutzucker-Werte so gut sind, dass ich kein Insulin spritzen muss.
Deshalb meine Bitte: Wenn ihr eine Diabetes-Katze habt, schaut auf die Homepage von Helga: http://www.katzendiabetes.de
Tausend Knutscher möchte ich noch an Nicole schicken, die Jeannies Einstellung in die Hand genommen hat und Tag und Nacht für uns da war.
Anzeichen für eine Diabetes sind: großer Durst, viel pieseln, Heißhunger und trotzdem abnehmen, das Fell wird struppig, teilweise neurophathische Erscheinungen.
Bitte dann nicht lange warten und sofort zum Tierarzt. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr Euch auch gerne an mich wenden:
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